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Kaufnebenkosten

Maklerprovision Österreich beim Wohnungskauf

Beim Kauf einer Wohnung in Österreich kann Maklerprovision für Käuferinnen und Käufer anfallen. Ein provisionsfreier Kauf startet finanziell deutlich anders als ein Maklerfall.

Kurze Antwort

Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2026. Die konkrete Provision hängt von Vereinbarung und Kaufpreis ab.

Für Kaufpreise über 36.336,42 Euro wird häufig mit höchstens 3 % des Kaufpreises zuzüglich 20 % USt gerechnet, also 3,6 %brutto. Niedrigere Vereinbarungen oder provisionsfreie Käufe sind möglich.

Beispiel 450.000 Euro Kaufpreis

Bei 3,6 % Käuferprovision entstehen€ 16.200 zusätzliche Kaufnebenkosten.

Warum die Provision nicht fix ist

  • Ein Kauf ohne Käufermakler kann den Startaufwand deutlich senken.
  • Höchstgrenzen sind keine Fixpreise; niedrigere Vereinbarungen sind möglich.
  • Bei Mietwohnungen gilt das Bestellerprinzip, bei Kaufverträgen generell nicht.
  • Die Provision erhöht nicht den Immobilienwert, sondern nur die Transaktionskosten.

Zusammenhang mit den anderen Kaufkosten

Quellen und Einordnung

Die Arbeiterkammer weist darauf hin, dass Käuferinnen und Käufer bei vermittelten Kaufverträgen in der Regel Provision zahlen und die genannten Grenzen Obergrenzen, keine Fixpreise sind.

Häufige Fragen

Gilt das Bestellerprinzip beim Wohnungskauf?

Nein, das Bestellerprinzip betrifft Mietwohnungen. Bei Kaufverträgen kann Käuferprovision weiterhin relevant sein.

Ist 3,6 % immer fällig?

Nein. 3 % plus USt ist eine typische Obergrenze bei höheren Kaufpreisen, aber keine Pflichtprovision.

Warum macht Maklerprovision den Kaufvergleich schlechter?

Weil sie sofort bezahlt wird, nicht den Immobilienwert erhöht und als Kapital im Alternativszenario fehlt.

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