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Kaufnebenkosten

Grundbuch-Eintragungsgebühr Österreich: Eigentum und Pfandrecht

Beim Wohnungskauf in Österreich ist das Grundbuch zentral: Dort werden Eigentum und bei Finanzierung häufig auch ein Pfandrecht eingetragen. Beide Kostenarten sollten getrennt verstanden werden.

Kurze Antwort

Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2026. Gebührenbefreiungen und Sonderfälle können abweichen.

Für Österreich werden häufig 1,1 %für die Eigentumseintragung und 1,2 %für die Pfandrechtseintragung bei Finanzierung kalkuliert.

Beispiel 400.000 Euro Kaufpreis, 300.000 Euro Kredit

Eigentumseintragung: € 4.400. Pfandrecht auf 300.000 Euro: € 3.600.

Eigentum und Finanzierung trennen

Die Eigentumseintragung hängt im Modell am Kaufpreis. Die Pfandrechtseintragung hängt dagegen an der Finanzierung. Deshalb kann ein höherer Eigenkapitalanteil nicht nur die Zinsen, sondern auch den pfandrechtlichen Gebührenblock verändern.

Effekt auf Mieten vs. Kaufen

Quellen und Einordnung

Das Justiz-Grundbuch dokumentiert unter anderem Eigentum, Wohnungseigentum und Pfandrechte. Die Gebühren ergeben sich aus den Gerichtsgebührenregeln; konkrete Befreiungen oder Fristen sollten beim Kauf separat geprüft werden.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Grundbuch und Pfandrecht?

Die Eigentumseintragung dokumentiert den Eigentumserwerb. Ein Pfandrecht dient der Besicherung eines Kredits.

Fällt die Pfandrechtgebühr ohne Kredit an?

Im vereinfachten Barkauf-Szenario nicht. Im Rechner kann die Pfandrechtannahme deshalb auf 0 gesetzt werden.

Warum zählt das zum Kaufvergleich?

Weil es einmalige Kaufkosten sind, die nicht automatisch den Immobilienwert erhöhen.

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