Kurze Antwort
Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2026. Standardkauf-Fälle können von Sonderfällen abweichen.
Beim entgeltlichen Immobilienkauf beträgt die Grunderwerbsteuer in Österreich typischerweise 3,5 %. Bei 400.000 Euro Kaufpreis sind das € 14.000.
Warum das nicht nur eine Nebensache ist
Die Grunderwerbsteuer fällt zu Beginn an und schafft keinen zusätzlichen Immobilienwert. Sie erhöht den Kapitalbedarf und verschiebt den Break-even gegenüber Mieten nach hinten.
Formel
Für den einfachen entgeltlichen Kauf lautet die Modellformel: Kaufpreis mal 3,5 %. Bei 650.000 Euro Kaufpreis wären das € 22.750. Bei Schenkung, Erbe, gemischten Vorgängen oder Familienübertragungen können andere Regeln gelten.
Zusammenhang mit den übrigen Kaufkosten
Die Steuer ist nur ein Teil der Kaufnebenkosten in Österreich. Zusätzlich können Grundbuch, Pfandrecht, Vertragserrichtung, Bankkosten und Maklerprovision relevant sein.
Grunderwerbsteuer Österreich
Wie 3,5 % GrESt den Kaufpreis und den Break-even beeinflussen.
Grundbuch und Pfandrecht
Eigentumseintragung, Pfandrecht und warum Kreditkosten getrennt zählen.
Maklerprovision beim Kauf
Wann Käuferprovision anfällt und warum 3 % plus USt nicht fix sein müssen.
Quellen und Einordnung
Das österreichische BMF nennt für den entgeltlichen Erwerb von Grundvermögen grundsätzlich 3,5 %. Sonderfälle sollten separat geprüft werden, weil Schenkung, Erbe oder Familienübertragung anders behandelt werden können.